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Die Konstruktion des Modells erfolgte mit einem 3D-CAD System.
Als Vorlage dienten Unterlagen des Herstellers sowie das Maßnehmen am Originalflugzeug auf dem Flughafen Berlin-Tempelhof, welches uns vom Deutschen Technik Museum Berlin ermöglicht wurde.
Vom Rumpf, Fahrwerk, Leitwerk, den Tragflächen über die Empfangsanlage, den Servomotoren, Hebeln und Seilzüge bis hin zum kleinsten Einzelteil wie Nieten, Unterlegscheiben etc. wurde das Modell computergestützt konstruiert.
Die Herstellung des Modells erfolgt nach den gleichen Fertigungsverfahren wie im herkömmlichen Metallflugzeugbau.
Es beginnt beim Zuschneiden und Verformen von Blechen, welches heute auf modernen Werkzeugmaschinen erfolgt. Hierzu gehören das Laser- und Wasserstrahlschneiden sowie der Einsatz von CNC-gesteuerten Abkantmaschinen.
Ein Großteil der Arbeiten machen handwerkliche Tätigkeiten wie das Anfertigen von Formteilen wie Cowling, Randbögen, Heckkonus etc. aus, die ein hohes handwerkliches Geschick bei der Fertigung erfordern.
Für die Montage der einzelnen Komponenten wie Rumpf, Tragflächen und Leitwerk werden so genannte Hellings benötigt. Diese sind mit hoher Genauigkeit gefertigte Gestelle aus geschweißtem Stahlrohr mit genau festgelegten Befestigungspunkten, so dass ein verzugsfreier Zusammenbau der insgesamt über 1.000 Einzelteile gewährleistet ist. Zur Montage werden darüber hinaus ca. 12.000 Nieten benötigt.
Das Fahrwerk ist, wie bei dem Originalflugzeug, aus geschweißtem Stahlblech hergestellt. Es ist leicht, aber dennoch sehr stabil und hält somit auch härteren Landestößen stand.
Bei der Montage sämtlicher Komponenten muss genauestens beachtet werden, dass alle lösbaren Verbindungen wie Schrauben, Schellen, Sicherungsringe etc. gesichert sind.
Nach der Endmontage erfolgt das Einstellen der Ruderwege sowie das Festlegen des Schwerpunktes. Die Werte wurden vom Originalflugzeug übernommen und auf das Modell übertragen,
welches sich durch ausgezeichnete Flugeigenschaften bewährt. |
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